Schmunzel-Seite

In Zeiten drastisch einbrechender Niederwildbesätze müssen auch die Vorstehhunde Vereine umdenken.

Nun hat sich heraus kristallisiert, dass

"FROGGING" hier Abhilfe schaffen kann.

Die kleinen Frösche sind leicht zu halten und zu transportieren.

Da sich Frösche als Wechselwarme oft längere Zeit nicht bewegen, werden sie von firmen Vorstehhunden

eher konzentriert vorgesessen als vorgestanden, um

die Wirbelsäule zu entlasten. Auch darauf sind gut Punktewerte möglich.

Das Bild mit KlM Bryan zeigt perfektes Verhalten!

Spring- und Grasfrösche eignen sich besonders gut...

(A. Hammerl)


 

 

 

Tarnung muss sein!

Labrador Freki beim Ansitz


...ohne Worte..

der raubwildscharfe Jagdhund... Video von joefi


Herrchen und Hund

beim Studieren des Frankonia Kataloges

KlM nach erfolgreicher Jagd in entspannter Ruheposition ??? !!!



Theorie  und  Praxis

Gereimtes und Ungereimtes über die Arbeit mit dem Fuchs, aus der Sicht von Frauchen

 

Schnuffel soll zur VGP,

Herrchen stöhnt schon Ach und Weh

Beide werkeln wie die Deppen,

Machen Schweißarbeit und Schleppen,

Üben Stöbern und Buschieren

Und auch schwer zu apportieren.

Alles macht der Schnuffel prächtig,

Und das Herrchen freut sich mächtig.

Wenn nur eines noch gelingt:

„Wenn er mir den Fuchs nur bringt!“

Doch zunächst einmal, ihr Lieben,

Heißt es üben, üben, üben!

Aber wie? Denn schon seit Jahren

Sind Übungsfüchse Mangelwaren!

 

Endlich kriegt man tief im Land

Einen Fuchs aus zweiter Hand.

Herrchen hebt ihn kurz empor,

Kratzt sich zweifelnd hinterm Ohr:

„Mein Gott, wie das Luder stinkt!

Wenn er mir den Fuchs nur bringt!“

Herrchen schickt den Schnuffel fort:

„Such verloren und Apport!“

Dann vertraut er auf sein Glück.

Lange kommt Schnuffel nicht zurück.

 

Endlich kommt er angetanzelt,

Macht Unschuldsaugen her und schwanzelt.

Und es steht ihm im Gesicht:

„Nein, mein Herrchen, heute nicht!!“

Herrchens Kopf wird rot und röter:

„ O du miserabler Köter!

Sag, was hast du da gemacht?

Warum hast du nicht gebracht?“

 

Doch nach mühevoller Zeit

Ist es endlich dann soweit,

Daß der Schnuffel hat begriffen:

Auch beim Fuchs wird nicht gekniffen!

Und nach vieler Müh und Plage

Kommen dann die Prüfungstage.

Herrchen kriegt das große Zittern.

„Wird er mir den Tag verbittern,

Komm ich ruhmbedeckt nach Haus,

Oder schmiert der Kerl mich aus?

Wenn er mir den Fuchs nur bringt!“

Jedoch der Schnuffel hält sich wacker,

Macht seine Sache gut, der Racker.

Noch während Herrchen schrecklich schwitzt

Kommt mit dem Fuchs er angeflitzt!

Herrchen schlägt sich an die Brust:

„Na, das hab ich doch gewusst!

Gab´s zum Zweifeln einen Grund?

Schließlich ist er doch mein Hund!“

Heimlich muss er sich dann bücken

Und den Schnuffel heftig drücken.

„Du bist doch mein guter Hund

Jetzt gibt´s Wurst, ein ganzes Pfund!“

Nachdem man sich so abgeschunden,

Hat man nun auch den Lohn gefunden.

Heimwärts geht´s, um von dem Tun

Sich erstmal auszuruh´n.

 

Tief beglückt und voller Stolz

Zieh´n die beiden dann zu Holz.

Schnuffel ist nun in der Tat

Herrchens bester Kamerad.

Er sucht und stöbert unverdrossen,

Und führt zum Stück, das man geschossen,

Bringt Ente, Has´, Fasan und Huhn

Und will nicht rasten und nicht ruh´n.

Doch fällt ein Fuchs vor Herrchens Flinten,

Dann bleibt der Schnuffel schnell dahinten.

Man sieht das Herrchen selber traben

Der Fuchs könnt´schließlich Tollwut haben,

Den braven Schnuffel dann gefährden?

Nie und nimmermehr auf Erden!

Und würd´ es noch so gut gelingen –

Den Fuchs braucht er nicht mehr zu bringen!

 

Der Schnuffel blinzelt faul und fragt:

„Warum hat er mich so geplagt

Und so viel sonst exerziert,

Wenn er selbst jetzt apportiert?“

Was weiß der Hund von Paragraphen!

           Er darf auf seinen Lorbeer´n schlafen.


Text aus dem Fundus von Lotte Weinmaier

 

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Nach der BP...14.11.2019